Kirchliches Leben

Wie sah es frü­her mit dem kirch­li­chen Leben im Dorf aus?

Ich muss sagen, es war im Ver­gleich zu heute gut bestellt. Ich denke noch gerne an die all­jähr­li­chen Pfarr­pro­zes­sio­nen. Früh, 5 Uhr, wall­fahr­ten wir durch das schöne Thier­bach­tal nach Och­sen­furt. Von hier fuh­ren wir mit dem Schiff, oft­mals auch mit dem Zug, zu einem schö­nen Wall­fahrts­ort. Abends kehr­ten wir beim Däm­mer­schein wie­der von Och­sen­furt nach Gau­kö­nigs­ho­fen zurück.

Diese Wall­tage waren Höhe­punkte in mei­nem Leben! Auch die all­jähr­li­chen Pro­zes­sio­nen sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Wir wall­ten die Och­sen­fur­ter Steige hin­auf, dann den Feld­weg hin­über zur mitt­le­ren Steige, dort hin­un­ter ins Tal und wie­der zurück zur Kir­che. Auf die­sem Wall­gang wur­den vier Sta­tio­nen gehal­ten. Für den Pfar­rer war es eine große Anstrengung.

 

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