Vom Friedhof

Auch beim Umbet­ten des Fried­ho­fes habe ich mit­ge­hol­fen. Wir hat­ten frü­her drei Grä­ber; sie wur­den zu einem Grab zusam­men­ge­fasst. Das gefällt mir gut. Auf dem Grab­stein ste­hen mei­ne Groß­el­tern, mei­ne Eltern, Groß­tan­te und Tan­te und mein gro­ßer Bru­der Adam mit Frau. Sie sind alle nament­lich auf­ge­führt, dazu noch das genaue Geburts- und Ster­be­da­tum; nicht wie heu­te bei den „moder­nen“ Grab­stei­nen, auf denen nur Vor­na­me und Jah­res­zah­len ste­hen. Wie arm sind wir doch gewor­den!

Spä­ter, als der Fried­hof wie­der zu klein gewor­den war, wur­de er erwei­tert. Die Stei­ne für die neue Fried­hofs­mau­er wur­den in Fron­ar­beit in einem Stein­bruch bei Achol­s­hau­sen gebro­chen. Das kam der Gemein­de wesent­lich bil­li­ger. Heu­te muss man schon wie­der an eine Erwei­te­rung den­ken. Sie ist schon beschlos­sen!

 

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