Noch einmal Flurnamen

Nur noch einige Flur­na­men und ihre ver­mut­li­che Her­kunft:
„Her­golds­heim“: Dort war viel­leicht ein­mal ein altes Dorf oder ein Wei­ler.
„Alte Hürde“: Da war ein­mal eine Schaf­hürde.
„An der Schanz“: Hier sol­len ein­mal die Schwe­den bei der Bela­ge­rung des Dor­fes gele­gen sein.
„Kal­ten­bauer“: Dies war eine Kel­ten­sied­lung. Daher auch der Kal­ten­hof in der Nähe.
„Alten­see, Seelein“: Hier dürf­ten Seen gewe­sen sein.
„Tie­fen­brun­nen“: Die­ser Brun­nen bestand noch bis zur Flur­be­rei­ni­gung. In sei­ner Nähe wur­den auch ger­ma­ni­sche Grä­ber frei­ge­legt. Die Ger­ma­nen sie­del­ten gern in der Nähe von Brun­nen. Es waren ja Hei­lig­tü­mer. Die Funde lagen im Main­frän­ki­schen Museum. Sie wur­den am 16.März 1945 beim Bom­ben­an­griff zer­stört.
„Kapel­len­a­cker“: Frü­her stand dort eine Kapelle.
„Gal­gen­berg“: Der Name ver­rät es. Frü­her stand der Gal­gen dort.

Dieser Beitrag wurde unter Heimatkunde, Natur veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.