Monatsarchive: Januar 2012

Unkraut

Unkraut gab es frü­her, das lässt sich gar nicht beschrei­ben. Die blü­hen­den Feld­raine und die Korn­rade, die Korn­blume und der Klatsch­mohn im Getrei­de­feld waren ein schö­ner Anblick. Die Dis­teln waren nicht so beliebt. Sie wur­den bekämpft. Stan­den Dis­teln im Feld, … Wei­ter­le­sen

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Winterabende

Die Win­ter­abende waren frü­her gemüt­lich. Sie wur­den gemein­sam mit den Dienst­bo­ten ver­bracht. Die Frauen strick­ten Strümpfe und die Manns­bil­der mach­ten Wei­den­körbe oder Stroh­näpfe. Der Ober­knecht schmauchte seine Pfeife, und Vater holte einen Krug guten Apfel­mos­tes aus dem Kel­ler. Es war … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, Familie, Kindheit | Kommentare deaktiviert

Eine Birnengeschichte

Was gab es frü­her für gutes Obst! Die guten Zucker­bir­nen und die vie­len, vie­len Nuss­bäume sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Sie wur­den beschlag­nahmt, denn aus dem Nuss­baum­holz wur­den Gewehr­kol­ben gefer­tigt. Gau­kö­nigs­ho­fen musste ja auch zwei Glo­cken ablie­fern. Sie wur­den auf dem … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Jugend, Lebensmittel | 1 Kommentar

Allerlei

Gleich nach Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges war eine große Schweine-Seuche aus­ge­bro­chen. Die Schweine muss­ten not­ge­schlach­tet wer­den. Am Abend kamen sie mit dem Zuge fort. Bei 30 Grad Hitze wur­den sie in offene Wag­gons gehängt. Oft­mals waren es zwei, manch­mal sogar … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Erster Weltkrieg, Lebensmittel | Kommentare deaktiviert

Wie ich die Kristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwü­les Gewit­ter in der Luft . Der Juden­hass der Nazis kannte keine Gren­zen mehr. Was nur ein spin­nen­des Gehirn sich gegen die Juden aus­den­ken konnte, das wurde aus­ge­führt. Auch der Brand des … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1933–1938, Dorfleben, Judenverfolgung, Zivilcourage | Kommentare deaktiviert