Monatsarchive: Januar 2012

Unkraut

Unkraut gab es frü­her, das lässt sich gar nicht beschrei­ben. Die blü­hen­den Feld­rai­ne und die Korn­ra­de, die Korn­blu­me und der Klatsch­mohn im Getrei­de­feld waren ein schö­ner Anblick. Die Dis­teln waren nicht so beliebt. Sie wur­den bekämpft. Stan­den Dis­teln im Feld, … Wei­ter­le­sen

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Winterabende

Die Win­ter­aben­de waren frü­her gemüt­lich. Sie wur­den gemein­sam mit den Dienst­bo­ten ver­bracht. Die Frau­en strick­ten Strümp­fe und die Manns­bil­der mach­ten Wei­den­kör­be oder Strohnäp­fe. Der Ober­knecht schmauch­te sei­ne Pfei­fe, und Vater hol­te einen Krug guten Apfel­mos­tes aus dem Kel­ler. Es war … Wei­ter­le­sen

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Eine Birnengeschichte

Was gab es frü­her für gutes Obst! Die guten Zucker­bir­nen und die vie­len, vie­len Nuss­bäu­me sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Sie wur­den beschlag­nahmt, denn aus dem Nuss­baum­holz wur­den Gewehr­kol­ben gefer­tigt. Gau­kö­nigs­ho­fen muss­te ja auch zwei Glo­cken ablie­fern. Sie wur­den auf dem … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Jugend, Lebensmittel | 1 Kommentar

Allerlei

Gleich nach Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges war eine gro­ße Schwei­­ne-Seu­che aus­ge­bro­chen. Die Schwei­ne muss­ten not­ge­schlach­tet wer­den. Am Abend kamen sie mit dem Zuge fort. Bei 30 Grad Hit­ze wur­den sie in offe­ne Wag­gons gehängt. Oft­mals waren es zwei, manch­mal sogar … Wei­ter­le­sen

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Wie ich die Kristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwü­les Gewit­ter in der Luft . Der Juden­hass der Nazis kann­te kei­ne Gren­zen mehr. Was nur ein spin­nen­des Gehirn sich gegen die Juden aus­den­ken konn­te, das wur­de aus­ge­führt. Auch der Brand des … Wei­ter­le­sen

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