Unkraut

Unkraut gab es früher, das lässt sich gar nicht beschreiben. Die blühenden Feldraine und die Kornrade, die Kornblume und der Klatschmohn im Getreidefeld waren ein schöner Anblick. Die Disteln waren nicht so beliebt. Sie wurden bekämpft. Standen Disteln im Feld, hieß es gleich, man ist ein Schlamper. Das Distelstechen war eine leichte Arbeit. Man konnte dabei erzählen und Witze machen; dabei verging die Zeit sehr schnell. Es gab aber auch Bauern, die sich die Mühe nicht machten, und die Disteln stehen ließen. Da konnte man bei der Erntearbeit und beim Dreschen nicht ohne Handschuhe arbeiten.

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