Monatsarchive: März 2012

Kindheits– und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der große Hagel­schlag, der alles ver­nich­tete. Abends, gegen 18 Uhr, wurde es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stube. Unsere Mut­ter hatte die Gewit­ter­kerze … Wei­ter­le­sen

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Feldarbeit

Die Arbeit des Jah­res lief im Rhyth­mus der Jah­res­zeit nach einem gewis­sen Plan ab. Gene­ra­ti­ons­lange Erfah­run­gen spiel­ten dabei eine wich­tige Rolle. Sobald im Früh­jahr die Fel­der abge­trock­net waren, begann man mit dem Kunst­dün­ger­streuen. Er wurde mit der Hand auf das … Wei­ter­le­sen

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Tanzfeste

Im Ver­gleich zu heute gab es frü­her wenig Tanz­ver­an­stal­tun­gen. An Kirch­weih und an Fast­nacht wurde lus­tig auf­ge­spielt. Ein belieb­ter Wal­zer war „Nun machen‘s wir den Schwal­ben nach“. Auch „Bau­r­amädla hie, Bau­r­amädla her“ und „Bauer leg dein Pudel an“ wur­den oft … Wei­ter­le­sen

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Verschiedene Erinnerungen

Als ich sie­ben Jahre alt war, musste ich daheim schon wacker mit­hel­fen, beson­ders in den Haupt­ar­beits­zei­ten. Bei der Heu­ernte rechte ich mit der Hand nach, bei der Getrei­de­ernte brei­tete ich die Stroh­seile aus und in der Kar­tof­fel­ernte hieß es, Kar­tof­feln zusam­men­le­sen. … Wei­ter­le­sen

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