Nachtrag

Und wie ist es der Dre­schma­schi­nen­gar­ni­tur ergan­gen? Als die Mäh­dre­scher auf­ka­men und die Dre­schma­schine nicht mehr gebraucht wurde, über­goss man Dreschkas­ten und Presse mit Ben­zin und zün­dete sie an. Es gab so viele leere Scheu­nen, wo man sie hätte abstel­len kön­nen zur Erin­ne­rung, wie es frü­her war.

Der Maschi­nist und die zwei Ein­le­ger beka­men selbst­ver­ständ­lich das Mit­tag­es­sen bei den Leu­ten, die dro­schen. Da wurde immer ein hal­bes Fest­es­sen auf­ge­tischt: Klöß­chen­suppe, Schwei­ne­bra­ten und dazu selbst­ge­machte Nudeln oder Kar­tof­fel­klöße. Auch am Abend, nach dem Dre­schen, gab es noch eine Mahl­zeit. Wurde bei einem Bau­ern aus­ge­dro­schen, gab es für diese Leute ein gutes Trinkgeld.

Der Vater des Poli­zei­die­ners Höf­ner wurde nicht im Rie­der­grund, son­dern hin­ter der Wolks­häu­ser Straße ersto­chen, wo die Zigeu­ner lagerten.

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