Monatsarchive: Juni 2012

Originale

Zu ihnen gehörte der Kreut­zers Engel­bert. Er war Poli­zei­die­ner und musste alle gemeind­li­chen Sachen aus­tra­gen, das Aus­schel­len im Dorf ver­rich­ten und für die Orts­be­leuch­tung sor­gen. Elek­tri­sches Licht gab es damals ja noch nicht. Abends, wenn es dun­kel wurde, musste er … Wei­ter­le­sen

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Die Veteranen von 1870/71

Beim Krieg 1870/71 waren von hier drei junge Män­ner dabei. Das war ein­mal der Pfeuf­fers Hans Jörg; er ist ledig geblie­ben. Dann der Göbels Odl. Auch er blieb ledig. Er soll auf Wache vor dem Feind ein­ge­schla­fen sein. Bekannt­lich ruht … Wei­ter­le­sen

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Vom Flachsanbau

In den bei­den Welt­krie­gen wurde jedem Bau­ern vor­ge­schrie­ben, ein ent­spre­chen­des Stück Feld mit Flachs zu bebauen. Im Früh­jahr wur­den klei­nere Flä­chen mit der Hand, grö­ßere mit der Maschine gesät. Nach dem Auf­lau­fen des Saat­gu­tes musste dar­auf geach­tet wer­den, dass das … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1939–1945, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Vom Leben der Juden

In unse­rem Dorf leb­ten einige Juden, auch waren eine Syn­agoge und eine Juden­schule da. Was die Reli­gion betrifft, waren sie sehr gläu­big. Es gab kei­nen, der sams­tags nicht in die Syn­agoge ging. Sie fei­er­ten streng ihren Sab­bat, bes­ser als manch … Wei­ter­le­sen

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