Archiv des Autors: Konrad Dürr

Der Kampf gegen die Spartakisten

Es war im April 1919. Fast ganz Deutsch­land war in den Hän­den der Spar­ta­kis­ten. Da wur­de über­all in den Gemein­den und in den Zei­tun­gen gewor­ben, die Jugend sol­le sich doch ein­set­zen im Kampf gegen den Kom­mu­nis­mus. Auch unser Bür­ger­meis­ter setz­te … Wei­ter­le­sen

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Das Kaisermanöver im Herbst 1910

Es war im Herbst 1910, und ich war 10 Jah­re alt. In den Wirts­häu­sern und im Dor­fe sprach es sich her­um, dass im Herbst in Unter­fran­ken ein gro­ßes Manö­ver statt­fän­de. Eines Tages kamen dann die Quar­tier­ma­cher ins Dorf, um für … Wei­ter­le­sen

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Wie ich die Reichskristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwe­res Gewit­ter in der Luft. Der Juden­hass der Nazis hat­te einen Höhe­punkt erreicht und kann­te kei­ne Gren­zen mehr. Was sich die Nazis in ihrem Hass nur aus­den­ken konn­ten, das wur­de aus­ge­führt. Selbst … Wei­ter­le­sen

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Die Juden in unserem Dorf

Wie­vie­le Juden gab es in unse­rem Dorf? Wel­cher Arbeit gin­gen sie nach? In der Nähe unse­res Hau­ses, in der Brun­nen­stra­ße, wohn­ten David, Sara, Miri­am und Schie­fel. Sie leb­ten in einem ver­wahr­los­ten Hau­se. Nach ihrem Tode wur­de es abge­ris­sen und der … Wei­ter­le­sen

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Meine Erinnerungen vom Zweiten Weltkrieg

Es war im August 1939. Schwe­re Angst der Bevöl­ke­rung lag in der Luft. Wird es zum Aus­bruch des Zwei­ten Welt­krie­ges kom­men? Das deut­sche Volk leb­te in gro­ßer Auf­re­gung, zumal der Ers­te Welt­krieg erst 20 Jah­re zurück­lag, und ihn alle noch … Wei­ter­le­sen

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Was mir ein Tagebuch eines Veteranen erzählte

Am 17. Juli 1870 war Mobil­ma­chung. Die baye­ri­sche Armee war bereits am 18. ein­ge­klei­det und stand für den Ein­satz marsch­be­reit. Um 6 Uhr in der Frü­he mar­schier­ten wir von der Kaser­ne aus zum Würz­bur­ger Bahn­hof. Ein unend­lich lan­ger Eisen­bahn­zug stand … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dach­te, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen wür­de, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hat­te. Unser Kai­ser unter­nahm eine gro­ße Nord­land­rei­se und dach­te nicht im Schla­fe dar­an, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

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Der Einmarsch der Amerikaner

Es war am 30. März 1945, Kar­frei­tag­abend. Rings­um sah man bren­nen­de Gebäu­de, die von unse­ren Trup­pen ange­zün­det wor­den waren, weil sie mit Hee­res­gut gefüllt waren. Aus dem Tau­ber­grund kom­mend, ver­such­ten die Ame­ri­ka­ner nach Och­sen­furt und in den Gau vor­zu­sto­ßen. In … Wei­ter­le­sen

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Originale

Zu ihnen gehör­te der Kreut­zers Engel­bert. Er war Poli­zei­die­ner und muss­te alle gemeind­li­chen Sachen aus­tra­gen, das Aus­schel­len im Dorf ver­rich­ten und für die Orts­be­leuch­tung sor­gen. Elek­tri­sches Licht gab es damals ja noch nicht. Abends, wenn es dun­kel wur­de, muss­te er … Wei­ter­le­sen

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Die Veteranen von 1870/71

Beim Krieg 1870/71 waren von hier drei jun­ge Män­ner dabei. Das war ein­mal der Pfeuf­fers Hans Jörg; er ist ledig geblie­ben. Dann der Göbels Odl. Auch er blieb ledig. Er soll auf Wache vor dem Feind ein­ge­schla­fen sein. Bekannt­lich ruht … Wei­ter­le­sen

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