Archiv der Kategorie: 1899–1913

Winterabende

Die Win­ter­abende waren frü­her gemüt­lich. Sie wur­den gemein­sam mit den Dienst­bo­ten ver­bracht. Die Frauen strick­ten Strümpfe und die Manns­bil­der mach­ten Wei­den­körbe oder Stroh­näpfe. Der Ober­knecht schmauchte seine Pfeife, und Vater holte einen Krug guten Apfel­mos­tes aus dem Kel­ler. Es war … Wei­ter­le­sen

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Winterabend

Wir hat­ten in der Stube noch einen eiser­nen Ofen mit schö­nen Plat­ten, auf denen ver­schie­dene Motive zu sehen waren: Spinn­stube, Getrei­de­schnei­den und noch andere. Auch besaß der Ofen zwei Tür­chen. In den Röh­ren konnte man Spei­sen kochen oder auch warm­hal­ten. … Wei­ter­le­sen

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Kartoffelernte

Unsere größte Freude nach der Kar­tof­fel­ernte hat­ten wir Buben, wenn es hieß: „Heute wird Kar­tof­fel­kraut ver­brannt!“ Mit wel­chem Eifer waren wir da dabei! Und was war das am Abend für ein schö­ner Anblick, wenn rings in der Flur, so weit … Wei­ter­le­sen

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Von unserem Feldkreuz

Eine Erin­ne­rung möchte ich noch mit ein­be­zie­hen. Vor der Flur­be­rei­ni­gung ging ein schö­ner Feld­weg von Gau­kö­nigs­ho­fen nach Eichel­see. Er wurde beson­ders bei der Bitt­wo­che benutzt. Eichel­see wallte am Bitt­mon­tag nach hier, und Gau­kö­nigs­ho­fen am Bitt­diens­tag nach Eichel­see. An die­sem Feld­weg … Wei­ter­le­sen

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Das schreckliche Unwetter vom Jahre 1910

Am 20.Mai 1910, abends 6 Uhr, ver­fins­terte sich der Him­mel. Erst fiel star­ker Regen, dann brach ein furcht­ba­res Hagel­un­wet­ter los. Die Hagel­kör­ner lagen bis zu 20 cm hoch. Wer nicht seine Fens­ter geöff­net hatte, dem wur­den sie zer­schla­gen. Keine Maus, … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen an die Kinder– und Jugendzeit

Wenn ich manch­mal über mein Leben nach­denke, kann ich mich bis zu mei­nem vier­ten Lebens­jahr zurück erin­nern. Erwäh­nen möchte ich noch, dass mein Vater, als ich sie­ben Jahre alt war, die alte Stal­lung, ein rich­ti­ges Loch, ein­rei­ßen und neu bauen … Wei­ter­le­sen

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Kaisermanöver 1910

Nicht ver­ges­sen will ich das Kai­ser­ma­nö­ver 1910. In unse­rer Scheune stan­den 30 Pferde von den berühm­ten Ula­nen. Was hat­ten wir Buben da für eine Freude und wel­che Begeis­te­rung herrschte da! Von der mitt­le­ren Steige aus wurde scharf geschos­sen in Rich­tung … Wei­ter­le­sen

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Als das Dorfleben noch in Ordnung war

Man schrieb das Jahr 1904. Eines Tages kam eine Abord­nung der Bahn­ver­wal­tung, um das Bahn­ge­lände abzu­mes­sen. Zugleich began­nen sie mit den Bohr­lö­chern, um für die Tras­sen­füh­rung. und die Grab­ar­bei­ten den Unter­grund zu unter­su­chen. Kurze Zeit spä­ter kamen auch die Hau­de­rer … Wei­ter­le­sen

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Aus meiner Kinderzeit

Wir waren zehn Kin­der, vier Buben und sechs Mäd­chen. Meine Eltern bewirt­schaf­te­ten ein land­wirt­schaft­li­ches Anwe­sen mit 23 ha. Einige Hektar hatte mein Vater erst ange­kauft. Der Besitz mei­nes Groß­va­ters wurde bei der Über­gabe in zwei Teile geteilt: Den ers­ten bekam … Wei­ter­le­sen

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