Archiv der Kategorie: 1914–1918

Die Juden in unserem Dorf

Wie­vie­le Juden gab es in unse­rem Dorf? Wel­cher Arbeit gin­gen sie nach? In der Nähe unse­res Hau­ses, in der Brun­nen­stra­ße, wohn­ten David, Sara, Miri­am und Schie­fel. Sie leb­ten in einem ver­wahr­los­ten Hau­se. Nach ihrem Tode wur­de es abge­ris­sen und der … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dach­te, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen wür­de, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hat­te. Unser Kai­ser unter­nahm eine gro­ße Nord­land­rei­se und dach­te nicht im Schla­fe dar­an, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

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Vom Flachsanbau

In den bei­den Welt­krie­gen wur­de jedem Bau­ern vor­ge­schrie­ben, ein ent­spre­chen­des Stück Feld mit Flachs zu bebau­en. Im Früh­jahr wur­den klei­ne­re Flä­chen mit der Hand, grö­ße­re mit der Maschi­ne gesät. Nach dem Auf­lau­fen des Saat­gu­tes muss­te dar­auf geach­tet wer­den, dass das … Wei­ter­le­sen

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Erinnert

Un wall i grod zun Fans­ter naus­guck und die schöa Schnee­land­schaft betracht, fällt mir no wos ei: As wor 1918. Dar Kri­ach war aus. Wars Glück khoht hat, it hämm­kum­ma, außr dara in Gfan­gen­schaft. A häm­mer a Kom­pa­nie Sold­o­ta in … Wei­ter­le­sen

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Von der Gaubahn

Weil ich mich heu­te mit der Bahn befas­se, möch­te ich eini­ge weni­ge Erin­ne­run­gen nie­der­schrei­ben. Was war nicht alles los auf unse­rem Bahn­hof. Es ver­ging fast kein Tag, an dem nicht fünf bis zehn Wag­gons abge­sto­ßen wur­den. Da war ein­mal das … Wei­ter­le­sen

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Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­je­wo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und sei­ne Frau ermor­det . Dunk­le, dro­hen­de Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

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Kindheits- und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der gro­ße Hagel­schlag, der alles ver­nich­te­te. Abends, gegen 18 Uhr, wur­de es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stu­be. Unse­re Mut­ter hat­te die Gewit­ter­ker­ze … Wei­ter­le­sen

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Feldarbeit

Die Arbeit des Jah­res lief im Rhyth­mus der Jah­res­zeit nach einem gewis­sen Plan ab. Gene­ra­ti­ons­lan­ge Erfah­run­gen spiel­ten dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Sobald im Früh­jahr die Fel­der abge­trock­net waren, begann man mit dem Kunst­dün­ger­streu­en. Er wur­de mit der Hand auf das … Wei­ter­le­sen

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Eine Birnengeschichte

Was gab es frü­her für gutes Obst! Die guten Zucker­bir­nen und die vie­len, vie­len Nuss­bäu­me sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Sie wur­den beschlag­nahmt, denn aus dem Nuss­baum­holz wur­den Gewehr­kol­ben gefer­tigt. Gau­kö­nigs­ho­fen muss­te ja auch zwei Glo­cken ablie­fern. Sie wur­den auf dem … Wei­ter­le­sen

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Allerlei

Gleich nach Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges war eine gro­ße Schwei­­ne-Seu­che aus­ge­bro­chen. Die Schwei­ne muss­ten not­ge­schlach­tet wer­den. Am Abend kamen sie mit dem Zuge fort. Bei 30 Grad Hit­ze wur­den sie in offe­ne Wag­gons gehängt. Oft­mals waren es zwei, manch­mal sogar … Wei­ter­le­sen

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