Archiv der Kategorie: 1914–1918

Die Juden in unserem Dorf

Wie­viele Juden gab es in unse­rem Dorf? Wel­cher Arbeit gin­gen sie nach? In der Nähe unse­res Hau­ses, in der Brun­nen­straße, wohn­ten David, Sara, Miriam und Schie­fel. Sie leb­ten in einem ver­wahr­los­ten Hause. Nach ihrem Tode wurde es abge­ris­sen und der Platz … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Dorfleben, Judentum, Judenverfolgung | Kommentare deaktiviert

Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dachte, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen würde, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hatte. Unser Kai­ser unter­nahm eine große Nord­land­reise und dachte nicht im Schlafe daran, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Vom Flachsanbau

In den bei­den Welt­krie­gen wurde jedem Bau­ern vor­ge­schrie­ben, ein ent­spre­chen­des Stück Feld mit Flachs zu bebauen. Im Früh­jahr wur­den klei­nere Flä­chen mit der Hand, grö­ßere mit der Maschine gesät. Nach dem Auf­lau­fen des Saat­gu­tes musste dar­auf geach­tet wer­den, dass das … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1939–1945, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Erinnert

Un wall i grod zun Fans­ter naus­guck und die schöa Schnee­land­schaft betracht, fällt mir no wos ei: As wor 1918. Dar Kriach war aus. Wars Glück khoht hat, it hämm­kumma, außr dara in Gfan­gen­schaft. A häm­mer a Kom­pa­nie Sol­dota in … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Dorfleben, Mundart | Kommentare deaktiviert

Von der Gaubahn

Weil ich mich heute mit der Bahn befasse, möchte ich einige wenige Erin­ne­run­gen nie­der­schrei­ben. Was war nicht alles los auf unse­rem Bahn­hof. Es ver­ging fast kein Tag, an dem nicht fünf bis zehn Wag­gons abge­sto­ßen wur­den. Da war ein­mal das … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Eisenbahn, Erster Weltkrieg, Gaubahn, Technik, Zweiter Weltkrieg | Kommentare deaktiviert

Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­jewo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und seine Frau ermor­det . Dunkle, dro­hende Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Arbeit, Dorfleben, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft, Reichswehr, Spartakistenaufstand, Zweiter Weltkrieg | Kommentare deaktiviert

Kindheits– und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der große Hagel­schlag, der alles ver­nich­tete. Abends, gegen 18 Uhr, wurde es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stube. Unsere Mut­ter hatte die Gewit­ter­kerze … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, 1914–1918, Erster Weltkrieg, Kirchliches Leben, Landwirtschaft, Lebensmittel, Schule | Kommentare deaktiviert

Feldarbeit

Die Arbeit des Jah­res lief im Rhyth­mus der Jah­res­zeit nach einem gewis­sen Plan ab. Gene­ra­ti­ons­lange Erfah­run­gen spiel­ten dabei eine wich­tige Rolle. Sobald im Früh­jahr die Fel­der abge­trock­net waren, begann man mit dem Kunst­dün­ger­streuen. Er wurde mit der Hand auf das … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, 1914–1918, Arbeit, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Eine Birnengeschichte

Was gab es frü­her für gutes Obst! Die guten Zucker­bir­nen und die vie­len, vie­len Nuss­bäume sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Sie wur­den beschlag­nahmt, denn aus dem Nuss­baum­holz wur­den Gewehr­kol­ben gefer­tigt. Gau­kö­nigs­ho­fen musste ja auch zwei Glo­cken ablie­fern. Sie wur­den auf dem … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Jugend, Lebensmittel | 1 Kommentar

Allerlei

Gleich nach Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges war eine große Schweine-Seuche aus­ge­bro­chen. Die Schweine muss­ten not­ge­schlach­tet wer­den. Am Abend kamen sie mit dem Zuge fort. Bei 30 Grad Hitze wur­den sie in offene Wag­gons gehängt. Oft­mals waren es zwei, manch­mal sogar … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Erster Weltkrieg, Lebensmittel | Kommentare deaktiviert