Archiv der Kategorie: Dorfleben

Wie ich die Reichskristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwe­res Gewit­ter in der Luft. Der Juden­hass der Nazis hatte einen Höhe­punkt erreicht und kannte keine Gren­zen mehr. Was sich die Nazis in ihrem Hass nur aus­den­ken konn­ten, das wurde aus­ge­führt. Selbst … Wei­ter­le­sen

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Die Juden in unserem Dorf

Wie­viele Juden gab es in unse­rem Dorf? Wel­cher Arbeit gin­gen sie nach? In der Nähe unse­res Hau­ses, in der Brun­nen­straße, wohn­ten David, Sara, Miriam und Schie­fel. Sie leb­ten in einem ver­wahr­los­ten Hause. Nach ihrem Tode wurde es abge­ris­sen und der Platz … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Dorfleben, Judentum, Judenverfolgung | Kommentare deaktiviert

Originale

Zu ihnen gehörte der Kreut­zers Engel­bert. Er war Poli­zei­die­ner und musste alle gemeind­li­chen Sachen aus­tra­gen, das Aus­schel­len im Dorf ver­rich­ten und für die Orts­be­leuch­tung sor­gen. Elek­tri­sches Licht gab es damals ja noch nicht. Abends, wenn es dun­kel wurde, musste er … Wei­ter­le­sen

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Die Veteranen von 1870/71

Beim Krieg 1870/71 waren von hier drei junge Män­ner dabei. Das war ein­mal der Pfeuf­fers Hans Jörg; er ist ledig geblie­ben. Dann der Göbels Odl. Auch er blieb ledig. Er soll auf Wache vor dem Feind ein­ge­schla­fen sein. Bekannt­lich ruht … Wei­ter­le­sen

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Vom Leben der Juden

In unse­rem Dorf leb­ten einige Juden, auch waren eine Syn­agoge und eine Juden­schule da. Was die Reli­gion betrifft, waren sie sehr gläu­big. Es gab kei­nen, der sams­tags nicht in die Syn­agoge ging. Sie fei­er­ten streng ihren Sab­bat, bes­ser als manch … Wei­ter­le­sen

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Gute und böse Leute

In mei­ner Jugend sind Dinge im Stall oder im Haus pas­siert, die uner­klär­lich gewe­sen sind. War es so oder war es nur Ein­bil­dung? Auch gab es Men­schen mit erstaun­li­chen Fähig­kei­ten. In Gau­kö­nigs­ho­fen lebte damals ein Mann, der besaß sie. War … Wei­ter­le­sen

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Weihnachts– und Osterbräuche in meiner Jugendzeit

Am Weih­nachts­abend, kurz vor der Mette, ban­den die alten Leute Stroh­seile um ihre Obst­bäume, damit sie im kom­men­den Jahr rei­che Frucht bräch­ten. Ein beson­de­rer Spe­zia­list war dabei das Rum­mels Herrle. Hin­ter sei­ner Scheune besaß er einen gro­ßen Obst­gar­ten. Wenn ich mich … Wei­ter­le­sen

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Das Totenkäuzl

In mei­ner Jugend­zeit, vor der Flur­be­rei­ni­gung, gab es Käuz­chen und sons­tige Nacht­vö­gel in rei­chem Maße. Kein Wun­der, im Wie­sen­grund stan­den viele Bäume, beson­ders alte Stock­wei­den, die mit den vie­len Höh­len zahl­rei­che Nist­plätze anbo­ten. All­abend­lich konnte man den Ruf der Käuz­chen … Wei­ter­le­sen

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Erinnert

Un wall i grod zun Fans­ter naus­guck und die schöa Schnee­land­schaft betracht, fällt mir no wos ei: As wor 1918. Dar Kriach war aus. Wars Glück khoht hat, it hämm­kumma, außr dara in Gfan­gen­schaft. A häm­mer a Kom­pa­nie Sol­dota in … Wei­ter­le­sen

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Nachtrag

Und wie ist es der Dre­schma­schi­nen­gar­ni­tur ergan­gen? Als die Mäh­dre­scher auf­ka­men und die Dre­schma­schine nicht mehr gebraucht wurde, über­goss man Dreschkas­ten und Presse mit Ben­zin und zün­dete sie an. Es gab so viele leere Scheu­nen, wo man sie hätte abstel­len … Wei­ter­le­sen

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