Archiv der Kategorie: Dorfleben

Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­je­wo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und sei­ne Frau ermor­det . Dunk­le, dro­hen­de Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Arbeit, Dorfleben, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft, Reichswehr, Spartakistenaufstand, Zweiter Weltkrieg | Kommentare deaktiviert für Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Tanzfeste

Im Ver­gleich zu heu­te gab es frü­her wenig Tanz­ver­an­stal­tun­gen. An Kirch­weih und an Fast­nacht wur­de lus­tig auf­ge­spielt. Ein belieb­ter Wal­zer war „Nun machen‘s wir den Schwal­ben nach“. Auch „Bau­ramäd­la hie, Bau­ramäd­la her“ und „Bau­er leg dein Pudel an“ wur­den oft … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen aus meiner Jugendzeit

Im Jah­re 1907 wur­de bei uns in Gau­kö­nigs­ho­fen der Kin­der­gar­ten gebaut. Der Platz gehör­te der Pfar­rei; es war ein Obst­gar­ten. Wäh­rend der Obst­zeit trie­ben wir uns Kin­der dar­in her­um. Da gab es aller­lei gute Sachen zum Naschen: Rot­ba­cki­ge Apfel und saf­ti­ge … Wei­ter­le­sen

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Die Dreschmaschine kommt

Wie freu­ten wir uns und welch ein Hal­lo gab es in unse­rer Kin­der­zeit, wenn es hieß: „Die Dresch­ma­schi­ne kommt!“ Eini­ge Tage zuvor wur­den in der Wirt­schaft die Dre­sch­num­mern gezo­gen, damit sich jeder Bau­er dar­auf ein­stel­len konn­te und sich kei­ner benach­tei­ligt … Wei­ter­le­sen

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Von der Wiege bis zur Bahre

Wie war es bei einer Kinds­tau­fe? Es war nicht so zere­mo­ni­ell wie heu­te. Es wur­den nur die nächs­ten Ver­wand­ten ein­ge­la­den und es gab Kuchen und Kaf­fee. Tor­te kann­te man damals noch nicht so sehr. Das Mahl war ein­fach: Meis­tens wur­den … Wei­ter­le­sen

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Wie ich die Kristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwü­les Gewit­ter in der Luft . Der Juden­hass der Nazis kann­te kei­ne Gren­zen mehr. Was nur ein spin­nen­des Gehirn sich gegen die Juden aus­den­ken konn­te, das wur­de aus­ge­führt. Auch der Brand des … Wei­ter­le­sen

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Frühling und Sommer

Im Febru­ar und März reg­ten sich dann all­mäh­lich die Vor­be­rei­tun­gen für die Früh­jahrs­be­stel­lung und die Feld­ar­bei­ten selbst. Bei tro­cke­nem Wet­ter streu­te man den Kunst­dün­ger mit der Hand aufs Feld, und die Wie­sen und. Äcker wur­den abge­eggt. Das Saat­gut stell­te man … Wei­ter­le­sen

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Winterszeit

Im Win­ter fuh­ren wir Buben Schlitt­schuh oder Schlit­ten mit einem selbst­ge­bas­tel­ten Holz­schlit­ten. Da ging es oft­mals drun­ten am Wen­gerts­berg hoch her! Ein­mal ist es vor­ge­kom­men, dass ein Jun­ge mit sei­nem Schlit­ten in die Dorf­wed gesaust und unter der Eis­de­cke ver­schwun­den … Wei­ter­le­sen

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Von Festen im Dorf

An Weih­nach­ten war es frü­her nicht so wie heu­te, dass man mit Geschen­ken über­häuft wur­de. Es gab einen ein­fa­chen Christ­baum, geschmückt mit Äpfeln und selbst­ge­ba­cke­nem Zuckerzeug. An Geschen­ken beka­men wir, was wir so übers Jahr brauch­ten. Die klei­ne­ren Kin­der erhiel­ten … Wei­ter­le­sen

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Allerlei vom Dorf

Bis in die fünf­zi­ger Jah­re war es üblich, dass Fron­ar­beit, Hand- und Spann­dienst geleis­tet wer­den muss­ten. Was habe ich da in mei­nem Leben nicht alles in der Gemein­de arbei­ten gehol­fen! 1926 war der Beginn des Baus der Was­ser­lei­tung. Vom Biber­lein … Wei­ter­le­sen

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