Archiv der Kategorie: Familie

Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dachte, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen würde, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hatte. Unser Kai­ser unter­nahm eine große Nord­land­reise und dachte nicht im Schlafe daran, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Todesvorboten

Von frü­her her ist der Glaube im Volk, dass sich beim Her­an­na­hen eines Todes­fal­les gewisse Anzei­chen zei­gen. Wenn die Käuz­chen „Geh mit! Geh mit!“ schrien, wusste man, dass jemand ster­ben musste. Wenn die Pferde vor einem Haus, in dem ein Schwer­kran­ker … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, Aberglaube, Familie, Schicksalsschläge | Kommentare deaktiviert

Das Totenkäuzl

In mei­ner Jugend­zeit, vor der Flur­be­rei­ni­gung, gab es Käuz­chen und sons­tige Nacht­vö­gel in rei­chem Maße. Kein Wun­der, im Wie­sen­grund stan­den viele Bäume, beson­ders alte Stock­wei­den, die mit den vie­len Höh­len zahl­rei­che Nist­plätze anbo­ten. All­abend­lich konnte man den Ruf der Käuz­chen … Wei­ter­le­sen

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Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­jewo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und seine Frau ermor­det . Dunkle, dro­hende Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Arbeit, Dorfleben, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft, Reichswehr, Spartakistenaufstand, Zweiter Weltkrieg | Kommentare deaktiviert

Erinnerungen aus meiner Jugendzeit

Im Jahre 1907 wurde bei uns in Gau­kö­nigs­ho­fen der Kin­der­gar­ten gebaut. Der Platz gehörte der Pfar­rei; es war ein Obst­gar­ten. Wäh­rend der Obst­zeit trie­ben wir uns Kin­der darin herum. Da gab es aller­lei gute Sachen zum Naschen: Rot­ba­ckige Apfel und saf­tige … Wei­ter­le­sen

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Winterabende

Die Win­ter­abende waren frü­her gemüt­lich. Sie wur­den gemein­sam mit den Dienst­bo­ten ver­bracht. Die Frauen strick­ten Strümpfe und die Manns­bil­der mach­ten Wei­den­körbe oder Stroh­näpfe. Der Ober­knecht schmauchte seine Pfeife, und Vater holte einen Krug guten Apfel­mos­tes aus dem Kel­ler. Es war … Wei­ter­le­sen

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Von Festen im Dorf

An Weih­nach­ten war es frü­her nicht so wie heute, dass man mit Geschen­ken über­häuft wurde. Es gab einen ein­fa­chen Christ­baum, geschmückt mit Äpfeln und selbst­ge­ba­cke­nem Zucker­zeug. An Geschen­ken beka­men wir, was wir so übers Jahr brauch­ten. Die klei­ne­ren Kin­der erhiel­ten … Wei­ter­le­sen

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Aufstocken des Hauses

Im Jahre 1964 stockte ich mein Haus auf, weil mit den fünf Kin­dern das alte Haus zu klein gewor­den war. Die Par­terre­woh­nung reichte nicht mehr aus. Wir haben uns das lange über­legt, aber was soll­ten wir machen? Mit 3 ha … Wei­ter­le­sen

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Aufbau einer eigenen Existenz

Für 7.000 Mark etwas zu kau­fen oder irgendwo ein­zu­hei­ra­ten, war aus­sichts­los. So blieb ich vor­erst daheim und diente bei mei­nem Bru­der. Ich bekam zwar einen Lohn, aber für die Rente wurde nichts geklebt. Auch war ich nicht kran­ken­ver­si­chert. Das war … Wei­ter­le­sen

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Schicksalsschläge

Am 19. Sep­tem­ber 1913 starb meine Mut­ter mit 43 Jah­ren an Magen­durch­bruch. Das war mit­ten in der Herbst­ar­beit. Sie hin­ter­ließ zehn Kin­der. Der Erste Welt­krieg stand bevor. Mein ältes­ter Bru­der war wohl 19 Jahre alt und meine älteste Schwes­ter 20 … Wei­ter­le­sen

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