Archiv der Kategorie: Familie

Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dach­te, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen wür­de, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hat­te. Unser Kai­ser unter­nahm eine gro­ße Nord­land­rei­se und dach­te nicht im Schla­fe dar­an, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

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Todesvorboten

Von frü­her her ist der Glau­be im Volk, dass sich beim Her­an­na­hen eines Todes­fal­les gewis­se Anzei­chen zei­gen. Wenn die Käuz­chen „Geh mit! Geh mit!“ schrien, wuss­te man, dass jemand ster­ben muss­te. Wenn die Pfer­de vor einem Haus, in dem ein Schwer­kran­ker … Wei­ter­le­sen

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Das Totenkäuzl

In mei­ner Jugend­zeit, vor der Flur­be­rei­ni­gung, gab es Käuz­chen und sons­ti­ge Nacht­vö­gel in rei­chem Maße. Kein Wun­der, im Wie­sen­grund stan­den vie­le Bäu­me, beson­ders alte Stock­wei­den, die mit den vie­len Höh­len zahl­rei­che Nist­plät­ze anbo­ten. All­abend­lich konn­te man den Ruf der Käuz­chen … Wei­ter­le­sen

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Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­je­wo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und sei­ne Frau ermor­det . Dunk­le, dro­hen­de Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen aus meiner Jugendzeit

Im Jah­re 1907 wur­de bei uns in Gau­kö­nigs­ho­fen der Kin­der­gar­ten gebaut. Der Platz gehör­te der Pfar­rei; es war ein Obst­gar­ten. Wäh­rend der Obst­zeit trie­ben wir uns Kin­der dar­in her­um. Da gab es aller­lei gute Sachen zum Naschen: Rot­ba­cki­ge Apfel und saf­ti­ge … Wei­ter­le­sen

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Winterabende

Die Win­ter­aben­de waren frü­her gemüt­lich. Sie wur­den gemein­sam mit den Dienst­bo­ten ver­bracht. Die Frau­en strick­ten Strümp­fe und die Manns­bil­der mach­ten Wei­den­kör­be oder Strohnäp­fe. Der Ober­knecht schmauch­te sei­ne Pfei­fe, und Vater hol­te einen Krug guten Apfel­mos­tes aus dem Kel­ler. Es war … Wei­ter­le­sen

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Von Festen im Dorf

An Weih­nach­ten war es frü­her nicht so wie heu­te, dass man mit Geschen­ken über­häuft wur­de. Es gab einen ein­fa­chen Christ­baum, geschmückt mit Äpfeln und selbst­ge­ba­cke­nem Zuckerzeug. An Geschen­ken beka­men wir, was wir so übers Jahr brauch­ten. Die klei­ne­ren Kin­der erhiel­ten … Wei­ter­le­sen

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Aufstocken des Hauses

Im Jah­re 1964 stock­te ich mein Haus auf, weil mit den fünf Kin­dern das alte Haus zu klein gewor­den war. Die Par­terre­woh­nung reich­te nicht mehr aus. Wir haben uns das lan­ge über­legt, aber was soll­ten wir machen? Mit 3 ha … Wei­ter­le­sen

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Aufbau einer eigenen Existenz

Für 7.000 Mark etwas zu kau­fen oder irgend­wo ein­zu­hei­ra­ten, war aus­sichts­los. So blieb ich vor­erst daheim und dien­te bei mei­nem Bru­der. Ich bekam zwar einen Lohn, aber für die Ren­te wur­de nichts geklebt. Auch war ich nicht kran­ken­ver­si­chert. Das war … Wei­ter­le­sen

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Schicksalsschläge

Am 19. Sep­tem­ber 1913 starb mei­ne Mut­ter mit 43 Jah­ren an Magen­durch­bruch. Das war mit­ten in der Herbst­ar­beit. Sie hin­ter­ließ zehn Kin­der. Der Ers­te Welt­krieg stand bevor. Mein ältes­ter Bru­der war wohl 19 Jah­re alt und mei­ne ältes­te Schwes­ter 20 … Wei­ter­le­sen

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