Archiv der Kategorie: Judenverfolgung

Wie ich die Reichskristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwe­res Gewit­ter in der Luft. Der Juden­hass der Nazis hatte einen Höhe­punkt erreicht und kannte keine Gren­zen mehr. Was sich die Nazis in ihrem Hass nur aus­den­ken konn­ten, das wurde aus­ge­führt. Selbst … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1933–1938, Dorfleben, Judenverfolgung, Zivilcourage | Kommentare deaktiviert

Die Juden in unserem Dorf

Wie­viele Juden gab es in unse­rem Dorf? Wel­cher Arbeit gin­gen sie nach? In der Nähe unse­res Hau­ses, in der Brun­nen­straße, wohn­ten David, Sara, Miriam und Schie­fel. Sie leb­ten in einem ver­wahr­los­ten Hause. Nach ihrem Tode wurde es abge­ris­sen und der Platz … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1899–1913, 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Dorfleben, Judentum, Judenverfolgung | Kommentare deaktiviert

Verschiedene Erinnerungen

Als ich sie­ben Jahre alt war, musste ich daheim schon wacker mit­hel­fen, beson­ders in den Haupt­ar­beits­zei­ten. Bei der Heu­ernte rechte ich mit der Hand nach, bei der Getrei­de­ernte brei­tete ich die Stroh­seile aus und in der Kar­tof­fel­ernte hieß es, Kar­tof­feln zusam­men­le­sen. … Wei­ter­le­sen

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Um unser Anwesen

Frü­her bestand im Dorf eine echte Dorf­ge­mein­schaft, und man half sich so gegen­sei­tig aus. Als wir unse­ren Betrieb im Jahre 1945 anfin­gen, hat­ten wir nur ein lee­res Haus und einen lee­ren Hof: Kei­nen Wagen, keine Acker­ge­räte , keine Möbel im … Wei­ter­le­sen

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Wie ich die Kristallnacht erlebte

Am 9. Novem­ber 1938 lag es wie ein schwü­les Gewit­ter in der Luft . Der Juden­hass der Nazis kannte keine Gren­zen mehr. Was nur ein spin­nen­des Gehirn sich gegen die Juden aus­den­ken konnte, das wurde aus­ge­führt. Auch der Brand des … Wei­ter­le­sen

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Aufbau einer eigenen Existenz

Für 7.000 Mark etwas zu kau­fen oder irgendwo ein­zu­hei­ra­ten, war aus­sichts­los. So blieb ich vor­erst daheim und diente bei mei­nem Bru­der. Ich bekam zwar einen Lohn, aber für die Rente wurde nichts geklebt. Auch war ich nicht kran­ken­ver­si­chert. Das war … Wei­ter­le­sen

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