Archiv der Kategorie: Kirchliches Leben

Weihnachts– und Osterbräuche in meiner Jugendzeit

Am Weih­nachts­abend, kurz vor der Mette, ban­den die alten Leute Stroh­seile um ihre Obst­bäume, damit sie im kom­men­den Jahr rei­che Frucht bräch­ten. Ein beson­de­rer Spe­zia­list war dabei das Rum­mels Herrle. Hin­ter sei­ner Scheune besaß er einen gro­ßen Obst­gar­ten. Wenn ich mich … Wei­ter­le­sen

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Kindheits– und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der große Hagel­schlag, der alles ver­nich­tete. Abends, gegen 18 Uhr, wurde es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stube. Unsere Mut­ter hatte die Gewit­ter­kerze … Wei­ter­le­sen

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Von der Wiege bis zur Bahre

Wie war es bei einer Kinds­taufe? Es war nicht so zere­mo­ni­ell wie heute. Es wur­den nur die nächs­ten Ver­wand­ten ein­ge­la­den und es gab Kuchen und Kaf­fee. Torte kannte man damals noch nicht so sehr. Das Mahl war ein­fach: Meis­tens wur­den … Wei­ter­le­sen

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Von Festen im Dorf

An Weih­nach­ten war es frü­her nicht so wie heute, dass man mit Geschen­ken über­häuft wurde. Es gab einen ein­fa­chen Christ­baum, geschmückt mit Äpfeln und selbst­ge­ba­cke­nem Zucker­zeug. An Geschen­ken beka­men wir, was wir so übers Jahr brauch­ten. Die klei­ne­ren Kin­der erhiel­ten … Wei­ter­le­sen

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Als im Ersten Weltkrieg die Glocken vom Turm kamen

Noch eine Erin­ne­rung. Wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges waren Edel­me­talle wie Kup­fer, Mes­sing, Zink usw. sehr knapp. Da wur­den Kir­chen­glo­cken, Kup­fer­dä­cher, Kes­sel und Röh­ren der Schnaps­bren­ne­reien und alles, was aus Edel­me­tall war, abge­baut und abge­holt. Die Sachen wur­den beschlag­nahmt und muss­ten … Wei­ter­le­sen

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Von unserem Feldkreuz

Eine Erin­ne­rung möchte ich noch mit ein­be­zie­hen. Vor der Flur­be­rei­ni­gung ging ein schö­ner Feld­weg von Gau­kö­nigs­ho­fen nach Eichel­see. Er wurde beson­ders bei der Bitt­wo­che benutzt. Eichel­see wallte am Bitt­mon­tag nach hier, und Gau­kö­nigs­ho­fen am Bitt­diens­tag nach Eichel­see. An die­sem Feld­weg … Wei­ter­le­sen

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Vom Friedhof

Auch beim Umbet­ten des Fried­ho­fes habe ich mit­ge­hol­fen. Wir hat­ten frü­her drei Grä­ber; sie wur­den zu einem Grab zusam­men­ge­fasst. Das gefällt mir gut. Auf dem Grab­stein ste­hen meine Groß­el­tern, meine Eltern, Groß­tante und Tante und mein gro­ßer Bru­der Adam mit … Wei­ter­le­sen

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Kirchliches Leben

Wie sah es frü­her mit dem kirch­li­chen Leben im Dorf aus? Ich muss sagen, es war im Ver­gleich zu heute gut bestellt. Ich denke noch gerne an die all­jähr­li­chen Pfarr­pro­zes­sio­nen. Früh, 5 Uhr, wall­fahr­ten wir durch das schöne Thier­bach­tal nach Och­sen­furt. … Wei­ter­le­sen

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Vereinsleben und kirchliches Leben

Nach dem Ers­ten Welt­krieg grün­dete man in Gau­kö­nigs­ho­fen einen Krie­ger– und einen Schüt­zen­ver­ein. Ich wurde zum Fah­nen­be­glei­ter gewählt. Mein Cou­sin Alois war Fah­nen­trä­ger. Als er nach Eichel­see hei­ra­tete, musste ich die­ses Amt über­neh­men. Das war gar nicht so ein­fach: den … Wei­ter­le­sen

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