Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg

Der Som­mer 1914 ließ sich fried­lich an. Kein Mensch dachte, dass sich ein Welt­krieg ent­fa­chen würde, den die Mensch­heit bis dahin noch nicht gese­hen hatte. Unser Kai­ser unter­nahm eine große Nord­land­reise und dachte nicht im Schlafe daran, dass am Hori­zont … Wei­ter­le­sen

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Vom Flachsanbau

In den bei­den Welt­krie­gen wurde jedem Bau­ern vor­ge­schrie­ben, ein ent­spre­chen­des Stück Feld mit Flachs zu bebauen. Im Früh­jahr wur­den klei­nere Flä­chen mit der Hand, grö­ßere mit der Maschine gesät. Nach dem Auf­lau­fen des Saat­gu­tes musste dar­auf geach­tet wer­den, dass das … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1939–1945, Landwirtschaft | Kommentare deaktiviert

Kriegsende und die Zeit danach

1. April 1945. Brände über­all, wohin man nur schaute Feuer. Die ame­ri­ka­ni­schen Pan­zer stan­den vor dem Dorf und die deut­schen Sol­da­ten lagen an der Wolks­häu­ser Straße. Ent­lang die­ser Straße fand man spä­ter in den Schüt­zen­lö­chern Gefal­lene. Es gab kei­nen Wider­stand … Wei­ter­le­sen

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Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und die Zeit dazwischen

Am 28. Juni 1914 wur­den in Sara­jewo der öster­rei­chi­sche Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand und seine Frau ermor­det . Dunkle, dro­hende Wol­ken hin­gen über unse­rem Vater­land. Am l. August kam der Don­ner­schlag. Er hieß „Krieg“. Wir hat­ten einen Bau­ern­bur­schen von hier als … Wei­ter­le­sen

Veröffentlicht unter 1914–1918, 1919–1932, 1933–1938, 1939–1945, Arbeit, Dorfleben, Erster Weltkrieg, Familie, Landwirtschaft, Reichswehr, Spartakistenaufstand, Zweiter Weltkrieg | Kommentare deaktiviert

Kindheits– und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der große Hagel­schlag, der alles ver­nich­tete. Abends, gegen 18 Uhr, wurde es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stube. Unsere Mut­ter hatte die Gewit­ter­kerze … Wei­ter­le­sen

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Feldarbeit

Die Arbeit des Jah­res lief im Rhyth­mus der Jah­res­zeit nach einem gewis­sen Plan ab. Gene­ra­ti­ons­lange Erfah­run­gen spiel­ten dabei eine wich­tige Rolle. Sobald im Früh­jahr die Fel­der abge­trock­net waren, begann man mit dem Kunst­dün­ger­streuen. Er wurde mit der Hand auf das … Wei­ter­le­sen

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Verschiedene Erinnerungen

Als ich sie­ben Jahre alt war, musste ich daheim schon wacker mit­hel­fen, beson­ders in den Haupt­ar­beits­zei­ten. Bei der Heu­ernte rechte ich mit der Hand nach, bei der Getrei­de­ernte brei­tete ich die Stroh­seile aus und in der Kar­tof­fel­ernte hieß es, Kar­tof­feln zusam­men­le­sen. … Wei­ter­le­sen

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Die Dreschmaschine kommt

Wie freu­ten wir uns und welch ein Hallo gab es in unse­rer Kin­der­zeit, wenn es hieß: „Die Dre­schma­schine kommt!“ Einige Tage zuvor wur­den in der Wirt­schaft die Dre­schnum­mern gezo­gen, damit sich jeder Bauer dar­auf ein­stel­len konnte und sich kei­ner benach­tei­ligt … Wei­ter­le­sen

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Unkraut

Unkraut gab es frü­her, das lässt sich gar nicht beschrei­ben. Die blü­hen­den Feld­raine und die Korn­rade, die Korn­blume und der Klatsch­mohn im Getrei­de­feld waren ein schö­ner Anblick. Die Dis­teln waren nicht so beliebt. Sie wur­den bekämpft. Stan­den Dis­teln im Feld, … Wei­ter­le­sen

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Frühling und Sommer

Im Februar und März reg­ten sich dann all­mäh­lich die Vor­be­rei­tun­gen für die Früh­jahrs­be­stel­lung und die Feld­ar­bei­ten selbst. Bei tro­cke­nem Wet­ter streute man den Kunst­dün­ger mit der Hand aufs Feld, und die Wie­sen und. Äcker wur­den abge­eggt. Das Saat­gut stellte man … Wei­ter­le­sen

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