Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

Winterszeit

Im Win­ter fuh­ren wir Buben Schlitt­schuh oder Schlit­ten mit einem selbst­ge­bas­tel­ten Holz­schlit­ten. Da ging es oft­mals drun­ten am Wen­gerts­berg hoch her! Ein­mal ist es vor­ge­kom­men, dass ein Jun­ge mit sei­nem Schlit­ten in die Dorf­wed gesaust und unter der Eis­de­cke ver­schwun­den … Wei­ter­le­sen

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Kartoffelernte

Unse­re größ­te Freu­de nach der Kar­tof­fel­ern­te hat­ten wir Buben, wenn es hieß: „Heu­te wird Kar­tof­fel­kraut ver­brannt!“ Mit wel­chem Eifer waren wir da dabei! Und was war das am Abend für ein schö­ner Anblick, wenn rings in der Flur, so weit … Wei­ter­le­sen

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Heiße Sommer

Ich kann mich noch an die­se Som­mer erin­nern. Es war am Anfang der 30er Jah­re, da war es im Som­mer so heiß, dass man nur nachts das Getrei­de vom Fel­de heim­fah­ren konn­te. Da sind wir um 3 Uhr in der … Wei­ter­le­sen

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Allerlei vom Dorf

Bis in die fünf­zi­ger Jah­re war es üblich, dass Fron­ar­beit, Hand- und Spann­dienst geleis­tet wer­den muss­ten. Was habe ich da in mei­nem Leben nicht alles in der Gemein­de arbei­ten gehol­fen! 1926 war der Beginn des Baus der Was­ser­lei­tung. Vom Biber­lein … Wei­ter­le­sen

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Aufbau einer eigenen Existenz

Für 7.000 Mark etwas zu kau­fen oder irgend­wo ein­zu­hei­ra­ten, war aus­sichts­los. So blieb ich vor­erst daheim und dien­te bei mei­nem Bru­der. Ich bekam zwar einen Lohn, aber für die Ren­te wur­de nichts geklebt. Auch war ich nicht kran­ken­ver­si­chert. Das war … Wei­ter­le­sen

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Das schreckliche Unwetter vom Jahre 1910

Am 20.Mai 1910, abends 6 Uhr, ver­fins­ter­te sich der Him­mel. Erst fiel star­ker Regen, dann brach ein furcht­ba­res Hagel­un­wet­ter los. Die Hagel­kör­ner lagen bis zu 20 cm hoch. Wer nicht sei­ne Fens­ter geöff­net hat­te, dem wur­den sie zer­schla­gen. Kei­ne Maus, … Wei­ter­le­sen

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Erinnerungen an die Kinder- und Jugendzeit

Wenn ich manch­mal über mein Leben nach­den­ke, kann ich mich bis zu mei­nem vier­ten Lebens­jahr zurück erin­nern. Erwäh­nen möch­te ich noch, dass mein Vater, als ich sie­ben Jah­re alt war, die alte Stal­lung, ein rich­ti­ges Loch, ein­rei­ßen und neu bau­en … Wei­ter­le­sen

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Von der Feldarbeit

Wie ver­lief frü­her die Feld­ar­beit? Kaum war der Boden im zei­ti­gen Früh­jahr abge­trock­net, da hat­te der Bau­er schon kei­ne Ruhe mehr. Der Kunst­dün­ger wur­de mit der Hand aus­ge­bracht. Die Äcker wur­den mit dem Gespann abge­schleppt, damit sie zum Säen schnel­ler … Wei­ter­le­sen

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Von den Dienstboten

War­um gab es frü­her so vie­le Dienst­bo­ten bei den Bau­ern? Nun, das ist leicht erklär­lich: Zu die­ser Zeit muss­te noch alles mit Hand-und Spann­dienst geleis­tet wer­den. Ein mitt­le­rer Bau­er hat­te zwei Pfer­de und zwei Och­sen zum Ein­span­nen. Da waren schon … Wei­ter­le­sen

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Als das Dorfleben noch in Ordnung war

Man schrieb das Jahr 1904. Eines Tages kam eine Abord­nung der Bahn­ver­wal­tung, um das Bahn­ge­län­de abzu­mes­sen. Zugleich began­nen sie mit den Bohr­lö­chern, um für die Tras­sen­füh­rung. und die Grab­ar­bei­ten den Unter­grund zu unter­su­chen. Kur­ze Zeit spä­ter kamen auch die Hau­de­rer … Wei­ter­le­sen

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