Archiv der Kategorie: Lebensmittel

Kindheits- und Jugenderinnerungen

Am 20. Mai 1910 war der gro­ße Hagel­schlag, der alles ver­nich­te­te. Abends, gegen 18 Uhr, wur­de es dun­kel, dass wir die Lich­ter anbren­nen muss­ten. Auf ein­mal begann ein star­kes Rau­schen. Wir waren allein der Stu­be. Unse­re Mut­ter hat­te die Gewit­ter­ker­ze … Wei­ter­le­sen

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Die Dreschmaschine kommt

Wie freu­ten wir uns und welch ein Hal­lo gab es in unse­rer Kin­der­zeit, wenn es hieß: „Die Dresch­ma­schi­ne kommt!“ Eini­ge Tage zuvor wur­den in der Wirt­schaft die Dre­sch­num­mern gezo­gen, damit sich jeder Bau­er dar­auf ein­stel­len konn­te und sich kei­ner benach­tei­ligt … Wei­ter­le­sen

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Eine Birnengeschichte

Was gab es frü­her für gutes Obst! Die guten Zucker­bir­nen und die vie­len, vie­len Nuss­bäu­me sol­len nicht ver­ges­sen wer­den. Sie wur­den beschlag­nahmt, denn aus dem Nuss­baum­holz wur­den Gewehr­kol­ben gefer­tigt. Gau­kö­nigs­ho­fen muss­te ja auch zwei Glo­cken ablie­fern. Sie wur­den auf dem … Wei­ter­le­sen

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Allerlei

Gleich nach Beginn des Ers­ten Welt­krie­ges war eine gro­ße Schwei­­ne-Seu­che aus­ge­bro­chen. Die Schwei­ne muss­ten not­ge­schlach­tet wer­den. Am Abend kamen sie mit dem Zuge fort. Bei 30 Grad Hit­ze wur­den sie in offe­ne Wag­gons gehängt. Oft­mals waren es zwei, manch­mal sogar … Wei­ter­le­sen

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Winterabend

Wir hat­ten in der Stu­be noch einen eiser­nen Ofen mit schö­nen Plat­ten, auf denen ver­schie­de­ne Moti­ve zu sehen waren: Spinn­stu­be, Getrei­de­schnei­den und noch ande­re. Auch besaß der Ofen zwei Tür­chen. In den Röh­ren konn­te man Spei­sen kochen oder auch warm­hal­ten. … Wei­ter­le­sen

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Kartoffelernte

Unse­re größ­te Freu­de nach der Kar­tof­fel­ern­te hat­ten wir Buben, wenn es hieß: „Heu­te wird Kar­tof­fel­kraut ver­brannt!“ Mit wel­chem Eifer waren wir da dabei! Und was war das am Abend für ein schö­ner Anblick, wenn rings in der Flur, so weit … Wei­ter­le­sen

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Von den Dienstboten

War­um gab es frü­her so vie­le Dienst­bo­ten bei den Bau­ern? Nun, das ist leicht erklär­lich: Zu die­ser Zeit muss­te noch alles mit Hand-und Spann­dienst geleis­tet wer­den. Ein mitt­le­rer Bau­er hat­te zwei Pfer­de und zwei Och­sen zum Ein­span­nen. Da waren schon … Wei­ter­le­sen

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Aus meiner Kinderzeit

Wir waren zehn Kin­der, vier Buben und sechs Mäd­chen. Mei­ne Eltern bewirt­schaf­te­ten ein land­wirt­schaft­li­ches Anwe­sen mit 23 ha. Eini­ge Hekt­ar hat­te mein Vater erst ange­kauft. Der Besitz mei­nes Groß­va­ters wur­de bei der Über­ga­be in zwei Tei­le geteilt: Den ers­ten bekam … Wei­ter­le­sen

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